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Freitag, 4. Dezember 2009

Gress Friseure - Das Team 2009

 












Nach einigen Umstellungen ist unser Team wieder komplett. Sogar unser Maskottchen hat sich erbarmt und den Fotografen akzeptiert, obwohl der Blick sehnsüchtig Richtung Schmusedecke führt.

Stehend hinten: Ahmet Sarimehmed (Auszubildender), Isabelle Mauser (Auszubildende), Peter Gress, Jessica Krause (Stylistin), Juliane Handrych (Stylistin und Trainerin), Julia Spataro (Meisterin)
Kniend: Isabell Mayer (Auszubildende), Greta Sidorov (Auszubildende), Bettina Gress, Dunya Muhammad (Auszubildende), Joana Beutel (Stylistin)
liegend: Ellen Harriman (Auszubildende)
Posted by Picasa

Sonntag, 13. September 2009

Reduzierte Friseurausbildung als Lösung


Die reduzierte Friseurausbildung ist meiner Meinung nach ein sehr guter Ansatz zur Lösung des Fachkräftemangels. Ich habe im Laufe meiner Ausbildungstätigkeit oft erlebt, dass sich Auszubildende für manche Arbeiten einfach nicht erwärmen konnten. Es geht mir ja selber so. Ich mag die Tätigkeit Haare färben und Folien setzen nicht, habe es noch nie gemocht. Haare schneiden und Langhaar stecken – ja, das war mein Ding. Als Färber wäre ich die totale Fehlbesetzung gewesen, diejenige, der mit dem Tennisschläger in der Hand auf dem Fußballplatz steht.

Anstatt Positionen mit Gewalt zu verteidigen und die eventuell zu erwartenden Schwierigkeiten zu diskutieren bevor sie auftreten, wäre es erfrischend, wenn die Lösung des Qualitätsproblems bei der Friseurausbildung mit etwas mehr Experimentierfreudigkeit gehandhabt würde. Die Verteidiger des bestehenden Systems wissen genauso wenig wie die Erneuerer, ob der eingeschlagene Weg auf die Dauer der richtige ist. Die Änderungen von Bestehendem hat einen Nachteil: man kennt den Ausgang nicht. Umstände und Situationen entwickeln sich mit den Parametern der fortlaufenden Veränderung - wie im richtigen Leben.

Es schadet natürlich nicht, wenn die Ausbildung breit aufgestellt wird. Aber was nützt Wissen über Haarersatzteile, wenn der Salon gar keine Haarersatzteile anbietet? Was nützt Wissen um Haarverlängerung, wenn das Unternehmen seine Kernkompetenz nicht in dieser Dienstleistung sieht? Warum Kosmetik, wenn das im Salon gar nicht angeboten wird? Es wäre doch sinnvoll, alle Haar-Dienstleistungen so intensiv wie möglich auszubilden: Haarschnitt, Haarfarbe in Theorie und Praxis, Strähnen, Styling und Finish, Verkauf und nicht zuletzt die notwendige Sozialkompetenz im Umgang mit Kunden. Das ist die eine Seite der Qualifikationsmedaille, die andere heißt Stärkung der Ausbilderqualifizierung, denn wenn alles möglichst massentauglich und nivelliert weiter laufen soll, ändert sich nichts wesentliches..

Wenn Mitarbeiter beim Wechsel in einen anderen Salon zusätzliches Können brauchen, werden sie vom neuen Unternehmen darin speziell geschult. Kein Friseurunternehmer in Deutschland wird sich auf das in der Berufsschule vermittelte Fachwissen verlassen.


Die Welt der Färbespezialisten
Obwohl Haare schneiden die Friseurdienstleistung schlechthin ist, fühlen sich viele Azubis damit gar nicht wohl. Sie färben lieber. Warum soll ein solches Haarfärbetalent keine Chance auf einen gut bezahlten Job bekommen? Mit einem hauptamtlichen Färber lässt es sich sehr entspannt arbeiten, lassen sich viele Entscheidungen delegieren: Farbregalpflege, Bestellung, interne Schulung, Ausbildung im Farbbereich, Assistenzausbildung für interessierte neue Azubis. Farbrtrainer/in wäre darüber hinaus eine tolle Karrierechance. Ausbildung hierzu gibt es bei Aveda, WELLA, L'Oreal und bei wahrscheinlich jedem anderen Friseur-Weiterbildungsinstitut in Deutschland.
Beauftragen Sie den Farbspezialisten mit der Entwicklung neuer Farbservices in Ihrem Salon, zum Beispiel schnelle Techniken für Menschen mit wenig Zeit. Schnell in der Durchführung, wenig Zeitaufwand, wenig Wareneinsatz, viel Rendite. Farbkorrektur ist ein großes Thema: der „Haarfarbendoktor“ bringt verfärbte Haare wieder in Ordnung. Oder helfen Sie Ihren Kunden mit dem „Projekt Naturfarbe“ beim auswachsen lassen der Haarfarbe: Strähnen in der Übergangsphase, Scheitelfarbe, später dann Strähnen oder Glossings. Services für Ansatzfarbe und Ansatzsträhnen als Überbrückung bis zum nächsten Vollservice werden gerne genommen. Bieten Sie kundenorientierte Services an, die beim einzelnen Besuch Geld sparen, dafür den Besuchsrhythmus erhöhen. Der Haarfärbespezialist sollte auch für die detaillierte Führung der Kundenblätter verantwortlich sein. Auf der Basis genauer Notizen können weiterführende Dienstleistungangebote erstellt werden. Das suggeriert Kunden Kompetenz, sie fühlen sich gut betreut.
Das Marketing kann Aktionen wie die „Projekt Naturfarbe“ mit Halbjahres- oder Jahresflatrates unterstützen.

Die Welt der Styling- und Visagistik Spezialisten
Wenn der Chef, die Meisterin oder die Altgesellin keine Zeit hat und eine Kundin eine Hochsteckfrisur braucht, wird sie weg geschickt. Wenn dazu noch ein Make-up gebraucht wird, ist vollends Schicht im Schacht. So sieht das in der Regel in vielen Salons aus. Das ist wirklich schade! Die Spezialisierung eines zusätzlichen Teammitglieds auf Styling und Visagistik lohnt sich schon aus Imagegründen. Ein „kleines Make-up“ nach dem Haarschnitt, die Make-up Beratung zum Ball, zur Hochzeit oder einfach nur für die optimale Unterstützung des Typs – das bringt noch mehr Image und zusätzlichen Umsatz.
Thema Abschussball: mit Tanzschulen am Ort Kooperationen eingehen. Die Mädels brauchen eine Hochsteckfrisur, ein festliches Styling, und ein dezentes Make-up . Zeigen Sie mit einer kleinen Frisurenshow was möglich ist. Das Marketing unterstützt die Aktion mit einem Sonderpreis.
Styling- und Visagistik-Service bei Bällen bietet sich als Marketingplattform an. Die im Laufe des Abends auftretenden Auflösungserscheinungen der Besucherinnen sind eine wahre Fundgrube für Neukundenkontakte.
Spezialisten ermöglichen professionellen Hochzeits-Service. Kooperationen mit Floristen, Brautmodegeschäften und ortsansässigen Fotografen liegen auf der Hand. Über Agenturen kommen Sie an Autos, Pferdekutschen, Heißluftballons, Helikopter, Boote. Eine Vermittlungsgebühr wird immer eingeräumt, und wieder steigt das Image und der Umsatz.
Langhaar und festliche Anlässe bieten eine gute Gelegenheit für den Verkauf mit Haarschmuck. Spezialisten können regelmäßige Workshops für Kunden geben. Sie können mit Glätt-, Krepp- und Lockeneisen umgehen und daraus neue Einsatzmöglichkeiten schaffen. Schwupps, den Verkauf angekurbelt!
Langes Haar, Styling, Hochstecken, Visagistik – die Themen lassen sich hervorragend an die Presse „verkaufen“. Vorher / nachher Fotos machen deutlich, was das Tuning bringen kann. Kooperationen mit Fotografen für die Erstellung von tollen Familienbildern kommen immer gut an.
Spezialisten wissen viel und haben viel Erfahrung, die sie wiederum fürs Mitarbeitertraining prädestinieren. Wer was weiß und kann ist stolz darauf, sein Wissen weitergeben zu können. So schließt sich der Kreislauf der Motivation.

Ich bin nicht der Meinung, dass Spezialisten nur in den Salon arbeiten können, in denen sie ausgebildet wurden. Natürlich ist der Markt momentan klein, das liegt aber daran, dass es noch nicht genügend Spezialisten gibt. Wenn die breit gestreute Spezialistenausbildung beginnt, gibt es auch den Stellenmarkt dazu.

Kontakt: Peter Gress

Donnerstag, 10. September 2009

Kostenpflichtige Grundausbildung oder duales System?


Im Fachmagazin clips, Ausgabe 09.2009, erinnert sich Chefredakteurin Heidrun Barbie daran, dass das Problem mit der qualitativen Ausbildung schon vor 25 Jahren kontrovers diskutiert wurde. O-Ton aus ihrem Leitartikel „Lernt die Branche nicht dazu?“:
„Solche Aussagen kenne ich doch nur allzu gut – nicht aus aktuellen Gesprächen und Veröffentlichungen, nein, aus über 25 Jahren, die ich in der Friseurbranche arbeite!“
Daran sieht man, dass die Anstrengungen und Diskussionen der vergangenen Jahre weder in den Verbänden, den Kammern oder der Politik etwas bewegt haben.

Die Zahl der Auszubildenden ist mit rund 40 000 immer noch zu hoch für eine flächendeckend qualitativ gute Ausbildung. Dazu Heidrun Barbie weiter:
„Schlecht ausgebildet, mies bezahlt, können sie gar nicht dem Anspruch eines guten Friseurs gerecht werden, machen dafür aber allen auf Qualität und Image bedachten Salons das Leben, die Existenz schwer.“

Da ist was dran! Man könnte an einigen Schrauben drehen: Die Ausbildungsbeihilfe könnte drastisch erhöht werden .Der Grund dafür ist simpel: Auf etwas Teures passt man besser auf! Übertragen auf die Ausbilder sind die gezwungen, ihre Azubis so effektiv wie möglich auszubilden, damit sie Umsatz erarbeiten, die Wertschöpfung des Betriebes unterstützen und nicht nur Zureich- und Putzarbeit leisten. Die automatische Ausbildungsbefugnis von Meistern kann ausgesetzt werden. Wer als Meister ausbilden möchte, muss sich eine zusätzliche Ausbildungsbefähigung erarbeiten und sollte auf seine soziale Befähigung dafür getestet werden. Viele junge Meister können kaum Werte vermitteln, weil sie selber kaum welche haben.
Es gibt viele Ansatzpunkte und wenig Mut zur Änderung. Der Zentralverband muss laut eigener Aussage nivellieren. Leider in die falsche Richtung! Der ZV kann das Problem nicht aussitzen, der Druck wird steigen und eine Änderung erzwingen. Das wäre nicht das erste Mal, dass tradierte Strukturen die Kontrolle über die Veränderungen verlieren.

Haben Sie den drohenden Untergang der Musikindustrie noch in Erinnerung? Da wurde mit allen Mitteln versucht, ihren jahrzehntelang zementierten Status Quo gegen offensichtliche Änderungen zu verteidigen. Die Unternehmen haben ihre Kunden als Feinde behandelt und sind daran fast zerbrochen. Apple, branchenfremd und innovativ, hat vorgemacht, wie man mit der Erfüllung von Kundenwünschen Probleme lösen und Geld verdienen kann. iTunes ist heute die erfolgreichste Musik-Download-Plattform weltweit Da war der Zug für die Musikindustrie schon durch, die Blamage und der Imageschaden waren immens. Erholt hat sie sich bis heute nicht von dem Desaster.

Vor drei Jahren habe ich zum Thema Mobiltelefonie prophezeit, dass Apple mit dem iPhone den Mobilfunkmarkt aufmischt. Sie haben wieder auf den Kunden gehört,das Handy emotional aufgeladen und das mobile Netz für den Kunden sinnvoll gemacht. Dem träge gewordenen Marktführer Nokia haben sie ein empfindliches Stück vom Kuchen weggerissen. Kaum dass Nokia begriffen hat was passiert ist, launchte Apple den App-Store und ist mit über 65 000 Anwendungen für das iPhone wieder Spitzenreiter der Marktveränderung. Und Apple nagt weiter!
Google hat die Internetsuche vereinfacht. Nike fand Öko unsexy und hat sich gegen die Produktion eines „Abfall-Schuhs“ gewehrt. Der Markt war anderer Meinung. Der Schuh wurde trendy, der Schuh wird produziert. Facebook, flickr, Twitter, Blogs – traditionell denkende Unternehmen wären auf diese Art der Kommunikationsgestaltung gar nicht gekommen. Die Kunden wollen sie aber unbedingt. Wie die Unternehmen daraus Geld machen ist deren Problem, nicht das des Kunden.

Dem Druck des Marktes kann man sich auf Dauer nicht widersetzen. Die Friseurausbildung betreffend sind die qualitativ hochwertig arbeitenden und ausbildenden Friseure die Kunden der Kammern und des ZV. Ich stelle die Frage jetzt mal von dieser Seite: Wie lange werden sie sich noch gegen ihre Kunden stemmen können? Ich zitiere nochmals Heidrun Barbie:
„Die Branche selbst, ein Teil von ihr, schafft es, Ansehen und Qualität auf unterem Niveau zu halten, weil sie sich „schwarze Schafe“ heranzieht. Sie liefern dem Verbraucher schlechte Leistung, was es wiederum schwer macht, angemessene Preise für Friseurdienstleistungen durchzusetzen.“

Wenn die Zahl der Ausbildungsverträge reduziert wird, beispielsweise auf 20-25 000, dann führt das auf jeden Fall zu einer besseren individuellen Ausbildung. Diese Reduzierung ist aber nur möglich, wenn die Hürden für Ausbilder höher werden als sie es derzeit sind. Diejenigen Salons, die ihr Unternehmen mit der Beschäftigung von Azubis über Wasser halten, müssen halt alleine schauen wie sie zurecht kommen. Wie sie das schaffen ist deren Problem, dafür kann man nicht die gesamte Branche strafen.

Kontakt: peter.gress@gress.de

Freitag, 4. September 2009

ES funkelt - Mitternachtsshopping in Esslingen


Am 12. September 2009 findet in Esslingen das Mitternachtsshopping-Event ES funkelt statt. An markanten Punkten der Stadt finden sich Lichtinstallationen, die eine wunderschöne Atmosphäre schaffen. Die Esslinger Händler gestalten die Fassaden ihrer Geschäfte, so auch wir bei Gress Friseure.

Unser Team steht von 18 bis 24 Uhr bereit für alle Services. Vor unserem Salon haben wir verschieden farbige Light-Cones stehen. Einige hundert Luftballons werden in der Hausfarbe angestrahlt, und wir bauen draußen zusätzlich eine Bar auf. Ich bin selbst gespannt, welche Drinks verkauft werden, bin mir aber sicher, dass sie schmecken. Die Vergangenheit hat diese Hoffnung bisher immer bestätigt.

Unsere Juniors, bestehen in dieser Nacht ihre bisher wichtigste Bewährungsprobe nach ihrer erfolgreich bestandenen internen Leistungsprüfung. Juniors-Kunden bezahlen - nicht nur in dieser Nacht - 25 Euro für Schnitt & Finish.

Esslingen hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt. Die City Initiative Esslingen hat viele neue Mitglieder gewonnen, die sich für eine attraktive Einkaufsstadt stark machen.

Die City Initiative Esslingen setzt sich ein für eine lebendige, attraktive und vitale Esslinger Innenstadt. Ursprünglich als Werbegemeinschaft engagierter Einzelhändler gegründet hat sich die "City" zur Interessensgemeinschaft aller Branchen und innerstädtischen Akteure entwickelt: Einzelhandel und Dienstleistung, Gastronomie und Hotellerie, Industrie und Handwerk, Immobilien, Medien und Kultur.

Das Portrait der City Initiative leist sich so:
"Mit 150 Mitgliedern repräsentiert die City Initiative zwei Drittel der innerstädtischen Verkaufsfläche und ist anerkannter Gesprächspartner von Stadt, Politik und Medien. Mit dem neu gegründeten City-Management ist eine unerlässliche Zentralstelle geschaffen worden, die den ehrenamtlichen Einsatz von Mitgliedern, Arbeitskreisen und Vorstand koordiniert."

Unser Kooperationspartner für die lange Einkaufsnacht ist die Buchhandlung H. Th. Schmidt in der Esslinger Bahnhofstraße. Jukia Spataro, unsere Meisterin, steht dort ab 18 Uhr mit dem "Gelben Stuhl" für Frisuren- und Make-up Beratungen zur Verfügung. Überall dort wo der "Gelbe Stuhl" steht, gibgt es Tipps und Tricks von Gress Friseure.

Wir freuen uns darauf, Sie in Esslingen zu begrüßen

Willkommen bei TalentBooster!

Konstruktive Feedbacks werden gerne gehört.

Peter Gress


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